Thailand ist eines dieser Länder, in denen jede Hochzeit von vornherein anders aussieht als alles, was man aus Deutschland kennt. Andere Rituale, anderes Licht, andere Stille.
Buddhistische Zeremonien – was dahintersteckt
Wer in Thailand buddhistisch heiratet, heiratet früh. Die Zeremonien beginnen typischerweise um sechs Uhr morgens, manchmal früher. Der Grund ist praktischer Natur: Buddhistische Mönche folgen den Vinaya-Regeln, dem monastischen Regelwerk des Theravada-Buddhismus. Eine dieser Regeln untersagt das Essen nach dem Mittag. Da Hochzeitszeremonien das Darbringen von Speiseopfern – Dana – umfassen, muss das Ganze vor zwölf Uhr stattfinden. Früh aufstehen gehört dazu.
Die Mönche chanten, segnen das Paar, empfangen die Opfergaben. Es ist ein ruhiges, konzentriertes Ritual – sehr anders als das, was man aus europäischen Kirchen kennt. Für die Fotografie bedeutet das: wenig Licht, viel Stimmung, hohe Konzentration.
Koh Samui – Strand und Brautkleid
Nicht jede Hochzeit in Thailand findet am Strand statt. Aber wenn der Strand dazukommt, dann ist Koh Samui eine der schönsten Optionen – ruhiger als Phuket, mit einem Licht, das nachmittags warm und weich wird. Ideal für Portraits.
Wer aus Deutschland kommt und in Thailand heiratet, bringt manchmal zwei Welten mit – eine westliche Kleidung, eine östliche Zeremonie. Das kann wirken wie ein Widerspruch. In der Praxis ergibt es meistens eine Geschichte, die man ohne diese Kombination nicht hätte erzählen können.
Mein Einsatzgebiet
Meine Basis ist Bielefeld. Für Destination Weddings bin ich weltweit unterwegs – Thailand, Seychellen, Mallorca und weitere Orte auf Anfrage. Reisekosten und Aufwand bespreche ich transparent im Erstgespräch.